Amerikanische Klassiker
| Die amerikanische Motorradindustrie florierte zwischen 1905 und 1915, als unzählige Firmen einfache und robuste Motorräder produzierten. lndian war zu der Zeit der größte Motorradhersteller der Welt. Die Ankunft von billigen massenproduzierten Autos verringerte die Popularität des Motorrads als Transportmittel. Im Endeffekt überlebten eigentlich nur drei Hersteller der 20er Jahre. Als Excelsior 1931 verschwand, blieben nur lndian und Harley-Davidson. Die Nachwirkungen von schlechtem Management in den 30ern und 40ern brachte 1953 Indian um. Ein Roller-Boom der Nachkriegszeit schuf mehrere spezialisierte Firmen, darunter Cushman. Die Minibike-Welle in den 60ern konnte auch von der einheimischen Industrie befriedigt werden, bis die japanischen Hersteller auch dieses Marktsegment entdeckten. Ab 1980 hat der Markt sich mehr zu Motorrädern im traditionellen Stil orientiert und da kann Hudey-Davidson eine immer größere Rolle spielen.
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