Britische Klassiker
| Die englische Motorradindustrie wuchs aus der Fahrradherstellung heraus, ein Geschäftszweig, der Ende des 19. Jahrhunderts voll etabliert war. Eine parallele Industrie entwickelte sich an ihrer Seile sehr früh und vesorgte große und kleine Hersteller mit Motoren, Getrieben und anderen Teilen. In den zwanziger Jahren hatte Großbritannien hunderte von Motorradherstellern und britische Motorräder hatten schon weltweit einen guten Ruf erworben. Viele kleine Marken verschwanden während der Wirtschaftskrise in den Dreißigern und der Markt wurde mehr und mehr von großen Herstellern übernommen. Ab 1945 lag die ganze Motorradherstellung bei einer Handvoll Firmen. BSA und AMC waren die wichtigsten Spieler. Der Verkauf lief gut und der Export erreichte beachtliche Zahlen. Leider wurde das so verdiente Geld nicht weiterinvestiert, nicht in neue Produkte und vor allem nicht in Ausrüstung oder Werksanlagen. Kurzsichtiges Management sah nicht die Gefahren der japanischen Expansion und der Kollaps der britischen Motorrad-lndustrie in den Siebzigern war unvermeidlich. Die Wiedergeburt der Marke Triumph ist symbolisch für die wachsende Bedeutung aller europäischen Marken auf einem Markt, der mehr und mehr imagebewußt wird.
| |||||||
| |||||||
Mehr …
| |||||||
| << Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >> | |||||||
| Ergebnisse 1 - 3 von 33 | |||||||
Britische Klassiker

