Französische Klassiker
| Albert DeDions und George Boutons Entwicklung eines verbesserten Kolbenmotors gab motorgetriebenen Fahrzeugen mehr Leistung und verbesserte die Zuverlässigkeit. In groß ausgeschriebenen Rennveranstaltungen verbreitete sich diese Neuigkeit. Als Folge davon sprangen praktisch über Nacht tausende von kleinen Herstellern von Motorrädern und Dreirädern auf, um die neu geweckte Nachfrage zu stillen. Ende des 19. Jahrhunderts konnte sich Frankreich mit Recht als Zentrum der Motorwelt bezeichnen. Diese Führung war jedoch nur von kurzer Dauer. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahmen Großbritannien und Deutschland die führende Rolle. Für die einheimische Nachfrage gab es zwar eine Motorindustrie, exportiert wurden diese Motorräder jedoch nur in begrenzten Stückzahlen. Zwischen den zwei Weltkriegen konzentrierte sich die Herstellung bei einem Handvoll von Marken wie Peugeot, Alcyon und Motobecane. Die Ankunft des Billigautos nach dem Zweiten Weltkrieg vernichtete die französische Zweiradindustrie obwohl Peugeot und Motobecane noch heute motorisierteZweiräder herstellen.
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