Das ganze Jahrhundert ist Italien das einzige Land, das immer Motorräder produziert hat. Anfangs vielleicht in weniger Ausmaß als andere Länder aber mit dem Umschwung nach dem Ersten Weltkrieg in unzähligen Familienunternehmen wie Benelli oder Gilera. Sportliche Erfolge und hohe Qualität kennzeichneten diese Motorräder. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte der Bedarf nach billigen Transportmitteln zu der Entwicklung des Rollers, angeführt von Lambretta und Vespa. Die Ankunft von Billigautos führte auch in Italien zu einem Rückgang auf dem Motorradmarkt. Wo in England die Japaner die lndustrie vernichten konnten, schützten Zolltarife die einheimische lndustrie in Italien. Berühmte Marken wie Ducati und Laverda konnten sich zu Hause erstmals gut behaupten, als man sich Zeit nahm, den Exportmarkt aufzubauen. In den 90ern kam die lndustrie zurück auf der internationalen Szene mit schön gestalteten Motorrädern.
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Ducati Tourismo 98cc von 1958 |
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Ducati Cucciolo 49cc |
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